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Die AINC hat gewählt!

Sarah Wirtz

20. Okt. 2025

Das neue Präsidium ist das alte!

Mitte Oktober tagte die Action Interrégionale Nature et chasse (AINC) turnusgemäß im

baden-württembergischen Hartheim bei Freiburg.

Anlässlich dieser regelmäßigen Treffen tauschen sich die Vertreter der Jagdverbände aus den

französischen Départéments Bas Rhin, de la Moselle, aus Luxemburg, dem Saarland, Baden-

Württemberg und Rheinland-Pfalz seit nunmehr 35 Jahren über das aktuelle jagdpolitische

und jagdpraktische Geschehen in Europa und in den einzelnen Regionen aus, vereinbaren

gemeinsame Aktionen und gegenseitige Unterstützung bei jeweiligen jagdpolitischen Fragen.

So hatte zuletzt die AINC die Erstellung des Gutachtens zu den Rotwild-Wanderbewegungen

über die Wildbrücke am Pellinger Berg auch finanziell mit unterstützt. Dort strengen der DJV

und der NABU-Landesverband Saarland gemeinsam eine Klage gegen die geplante

Errichtung einer Photovoltaik-Anlage direkt auf dieser einzigen Wildbrücke im Saarland an.

Eines der wesentlichen Themen bei dieser Versammlung war darüber hinaus die Wahl des

neuen AINC-Präsidiums. Unter der Leitung des stellvertretenden saarländischen

Landesjägermeisters Armin Birk wurden Søren Kurz (LJV Baden-Württemberg) als

Präsident, Josef Schneider (Vereinigung der Jäger des Saarlandes) als dessen Stellvertreter

und Pierre Wengler (Fédération St-Hubert des Chasseurs du Grand-Duché de Luxembourg)

als Schatzmeister jeweils einstimmig wiedergewählt.

Als Kassenprüfer werden künftig der ebenfalls wiedergewählte Johannes Schorr (ebenfalls

VJS) sowie Francis Dran (Fédération des Chasseurs de la Moselle) fungieren.

Beschlossen worden war zuvor bereits einvernehmlich, die Amtszeit des AINC-Präsidiums,

von bisher zwei auf nunmehr vier Jahre zu verlängern, sodass das neue Präsidium nunmehr

bis zum Herbst 2029 arbeiten kann.

Für Ihre Verdienste um die interregionale Zusammenarbeit der AINC wurden die Herren

Albert Schmitt und Francis Dran (beide FdC de la Moselle) sowie Jo Studer und Pierre

Wengler (beide FSHCL) mit der Verdienstnadel der AINC ausgezeichnet.

„Niederwild im Spannungsfeld zwischen Agrarpolitik und Verbandsarbeit“ war der Titel des

Impulsvortrags des Hauptgeschäftsführers des Gast gebenden LJV, René Greiner, in dem der

Referent auf die Chancen und Möglichkeiten einging, die sich aus den verschiedenen Säulen

der gemeinsamen EU-Agrarpolitik auch für die Jagdverbände ergeben können.

Zuvor hatte bereits Johannes Schorr, der Geschäftsführer der VJS, die vergangenen 35 Jahre

der AINC, seit ihrer Gründung Revue passieren lassen.

Die nächste Mitgliederversammlung der AINC soll im kommenden Frühjahr im Bereich des

Départéments Bas Rhin stattfinden.

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